Kontakt:

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Philosophie

Die Sunny preschool gGmbH möchte Kinder optimal auf die wachsende Globalisierung, insbesondere das zusammenwachsende Europa sowie eine einerseits immer ältere jedoch andererseits immer modernere Gesellschaft vorbereiten.

Ziel

Das Ziel der Sunny preschool gGmbH ist es, dass die Kinder mit Eintritt in die Schule einerseits die deutsche Sprache fließend beherrschen und sich andererseits in englischer Sprache verständigen können, die Grundlagen des Alphabets und einfache Rechenaufgaben beherrschen und folglich bestmöglich auf die Schulzeit vorbereitet werden, so dass sie insbesondere

  • als starke Persönlichkeiten selbstständig denken und handeln und auf kreative Weise, Aufgaben und Probleme lösen
  • in einer zunehmend von älteren Menschen geprägten Gesellschaft auch Toleranz gegenüber diesen ausüben und
  • von den vielfältigen Möglichkeiten neuer Medien wissen und diese nutzen können.

 

Zielgruppe

Die Kindertageseinrichtung wird für Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Eintritt in das Schulalter angeboten.

 

Konzept „Basic Life“

Jede Epoche, jedes Jahrhundert, jedes Jahrzehnt bringt Veränderungen mit sich. Die Menschen verändern ihre Bedürfnisse während sich die Anforderungen an die Menschen ebenfalls verändern.  Wer in dieser Gesellschaft erfolgreich sein will, muss sich diesen Veränderungen durch neue Denkweisen und Handlungsalternativen anpassen. Auf Kinder bezogen bedeutet dies, seinen Kindern die bestmöglichen Voraussetzungen schon in frühem Alter zu bieten, um ihnen die Basis für ein erfolgreiches Leben zu schaffen.

 

Vor diesem Hintergrund wurde das Konzept „Basic Life“ von der Sunny preschool gGmbH ins Leben gerufen. Es basiert auf den Komponenten „Bilingualität, Regeln, Ordnung, Selbstständigkeit und Selbstvertrauen“.

 

Die Welt und insbesondere Europa wächst immer schneller zusammen. Damit die Menschen sich auch zusammengehörig fühlen, müssen sie kommunizieren können. Kommunikation in der gleichen Sprache bietet den Menschen die Möglichkeit, sich auszudrücken und Missverständnisse zu vermeiden. Letztlich ist Kommunikation, sowohl im sprachlichen als auch übertragenen Sinne, der Schlüssel für eine harmonische Beziehung. In den letzten Jahren hat sich als Schlüssel dieser Kommunikation die englische Sprache herauskristallisiert. Wer den Schlüssel zur Kommunikation besitzt, öffnet sich eine Tür zur Weltoffenheit und dem Verständnis für andere Kulturen.

 

Regeln gibt es auf der ganzen Welt. Sie sind etwas Positives, man kann sich an ihnen „festhalten“. Sie stellen etwas Standhaftes für die Menschheit dar. In einer Umgebung mit festen Regeln, fühlen sich Menschen vertrauter. Nachteilig wirken sich Regeln dann aus, wenn sie den Menschen zu sehr einengen. Daher lautet ein demokratischer Grundsatz: „So viel Freiheit wie möglich, so wenig Staat wie nötig.“ Für den Alltag in der Sunny preschool gGmbH bedeutet dies in der Praxis, dass die Kinder fast alle Entscheidungen alleine treffen dürfen. Die Grenze der Entscheidungsfreiheit findet jedoch dort ihre Grenzen, wo andere Kinder oder die Allgemeinheit wiederum in ihrer Freiheit beeinträchtigt werden. Beispielhaft dürfen sich die Kinder mehrmals täglich Essen vom Kinderbuffet holen, müssen aber auf der anderen Seite darauf achten, dass sie nicht verschwenderisch mit den Lebensmitteln umgehen. Den Kindern werden von Anfang an sowohl die Regeln als auch ihre persönlichen Freiheiten bewusst gemacht. Es wird darauf geachtet, dass sich Regeln, Konsequenzen und Freiheiten nicht ändern. Die Wahrnehmung der Freiheiten wird von uns jederzeit unterstützt, während andererseits die Nichteinhaltung der Regeln zu kindgerechten Konsequenzen führt.

 

Die so entstehende Ordnung gibt den Kindern Sicherheit und Geborgenheit. Sie führt im Alltag dazu, dass sich Kinder und Erzieherinnen auf gestellte Aufgaben, beim spielerischen Erlernen, usw. besser konzentrieren können und nicht von dem bekannten „an die Grenzen tasten“ abgelenkt werden. Die Kinder können sich darauf verlassen, dass einerseits einmal erlernte Regeln als auch andererseits gegebene Freiheiten für die gesamte Zeit in der Einrichtung gelten und folglich beständig sind.

 

Mit dem Wissen um Regeln und den folgenden Konsequenzen bei Nichteinhaltung sowie die persönlichen Freiheiten haben es die Kinder „selbst in der Hand“ ihren Alltag zu gestalten. Dies macht sie zu selbstständig denkenden und handelnden Persönlichkeiten. Die Kinder lernen Konsequenzen zu vermeiden und ihre Freiheiten positiv zu nutzen. Im Rahmen ihrer Freiheiten machen die Kinder ihre eigenen Erfahrungen. Sie bekommen die Möglichkeit Fragen selbst  aus zu formulieren und eigene Ideen in die Tat umzusetzen. Ihnen gestellte Aufgaben erledigen die Kinder zunächst alleine. Nur bei vorhandenen Schwierigkeiten werden die Kinder zunächst von älteren Kindern bzw. später von den Erzieherinnen geduldig unterstützt. Das eigenständige Denken und Handeln auf der einen und Helfen der kleineren Kinder auf der anderen Seite stärkt das Selbstvertrauen der Kinder.

  

Zusammengefasst versteht sich das Erziehungs- und Vorschulkonzept „Basic Life“ als moderne Alternative zu vorhandenen Kindergartenkonzepten, das den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts Rechnung trägt. Das Konzept bietet den Eltern die Möglichkeit ihren Kindern die Basis für ein erfolgreiches Leben zu schaffen. Die Kinder wiederum lernen die Grundlagen für ein Leben, die sie als Menschen dieser Zeit wirklich brauchen:

 

  • eine Sprache, mit der sie weltweit kommunizieren können,
  • Regeln und Ordnung für ein harmonisches Zusammenleben mit anderen Menschen
  • Selbstständigkeit und Selbstvertrauen, um alle Höhen und Tiefen des Lebens zu meistern.

Methode

Die eingesetzte Methode zur Sprachvermittlung heißt "Immersion". Damit ist eine moderne und sehr erfolgreiche Methodik gemeint, bei der die neue, noch zu erlernende Sprache als Umgangssprache von Muttersprachlern eingesetzt wird. Folglich findet, nach einer Eingewöhnungsphase, ein Teil der Betreuung in englischer Sprache statt, wobei eine Betreuungskraft nur englisch bzw. die andere deutsch spricht. Die Kinder erschließen sich die Bedeutung des Gesagten aus dem Zusammenhang heraus, also ganz ohne Erlernen von Vokabeln oder Grammatik.

Gruppengröße

Die Anzahl der Kinder ist auf 18 bzw. der Anteil der zweijährigen Kinder auf fünf beschränkt ( unter Vorbehalt einer Ausnahmeregelung der Stadt Gelsenkirchen).

Öffnungszeiten

Die Einrichtung ist von montags bis freitags jeweils von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet. Die Bring Zeit liegt täglich zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr.

 

Der Wochenablauf gliedert sich wie folgt:

 

Montags ist unser Vorlesetag. Die Kinder bereiten das Frühstücksbuffet vor. Bis 11 Uhr sollen alle Kinder gefrühstückt haben. Den Frühstückszeitpunkt bestimmen die Kinder selbst. In der verbleibenden Zeit spielen die Kinder frei bis 11:30 Uhr bzw. nehmen an verschiedenen Aktivitäten oder dem Vorschulprogramm teil. Nach dem Aufräumen, beginnt um 12 Uhr die so genannte „Circle time“. Sie beinhaltet das Vorlesen von Geschichten durch unsere „Vorlese Omi“, einigen gemeinsamen Spielen sowie dem Singen von Liedern. Am Ende gibt es noch eine gemütliche so genannte „tea time“.

 

Dienstags – unserem Vorschultag – werden nach dem Frühstück Vorschulspiele und -übungen durchgeführt. Alle Kinder ab vier Jahre werden ganz ihren individuellen Fortschritten gemäß einzeln gefördert.  Gegen 12 Uhr gehen wir bei schönem Wetter nach draußen. Bei „schlechtem“ Wetter werden Bewegungsübungen, Experimente und Projekte durchgeführt.

 

Mittwochs ist unser so genannter Outdoor-Tag.  Alle Aktivitäten werden – auch bei „schlechtem“ Wetter – draußen durchgeführt. Morgens wird Sprachförderung durchgeführt.

 

Donnerstags erfolgt der Ablauf wie Dienstags, jedoch mit einem Schwerpunkt auf der englischen Sprache.

 

Der Freitag steht für spontane Aktivitäten offen. Hier wird kurzfristig – zusammen mit  den Kindern entschieden, was unternommen wird. An diesem Tag unterstützt eine weitere Kraft die Vorschularbeit, u.a. mit Hilfe des Whiteboards, eines interaktiven Whiteboards.

 

Mahlzeiten

Das Frühstück wird von der Einrichtung angeboten und zusammen mit den Kindern vorbereitet. Das Angebot wird täglich gewechselt. Des Weiteren wird es täglich eine so genannte "Tea Time" geben, zu der Tee und Snacks gereicht werden. Die Mittagsverpflegung erfolgt durch einen Caterer.

 

 

Elternarbeit

Eine enge Zusammenarbeit zwischen der Einrichtung und den Eltern ist insbesondere durch verpflichtende aktive Mitarbeit der Eltern vorgesehen und vertraglich geregelt. Es wird erwartet, dass sich die Eltern sowohl in diverse Aktivitäten, z.B. Osterfest, Karneval, Theaterstück, usw. einbringen als auch ihre eigenen Kulturen und Hintergründe vorstellen.
Das Einbringen von Ideen und Verbesserungsvorschlägen ist ausdrücklich erwünscht. Es werden anlassbezogene Elternnachmittage durchgeführt. Die Eltern bekommen die Möglichkeit, auch anonyme Kritik, Vorschläge usw. abzugeben.

 

Generationsübergreifende Arbeit

In der heutigen Zeit werden Kontakte zwischen Kindern und ihren Großeltern immer seltener. Oftmals fehlt den Kindern das Verständnis für und der Respekt vor der älteren Generation.

 

Ein- bis zweimal wöchentlich wird daher eine ehrenamtliche Mitarbeiterin eine Vorlesestunde in deutscher Sprache anbieten. Bei der so genannten Vorlese Omi handelt es sich um eine ältere Dame aus der umliegenden Nachbarschaft. Neben den eigentlichen Lesestunden wird diese Mitarbeiterin zum Teil auch in der Gruppe mitspielen, mitsingen und verschiedene Aktivitäten mitmachen. Die vorgelesenen Geschichten werden besprochen und aufgearbeitet.
Außerdem findet jährlich ein Oma-Opa-Tag in der Einrichtung statt, zu dem alle Großeltern in die Einrichtung eingeladen werden.

 

Nachbarschaftsarbeit

Die Kinder machen jährlich mehrere Ausflüge und lernen hier nachbarschaftliche bzw. städtische Einrichtungen kennen, z.B. Zoo, Feuerwehr, Polizei, Bücherei, Imker, Marktplatz, Apotheken usw.

 

Personal

Es sind 81 Fachkraftstunden und 14 sonstige Personalkraftstunden gemäß § 19 Kibiz  NRW, Anlage 1 vorgesehen. Dazu werden zwei Fachkräfte (46 Stunden und 35 Stunden) und eine Ergänzungskraft (14 Stunden) eingesetzt.

 

Räumlichkeit

Die ca. 130 Quadratmeter große Räumlichkeit befindet sich in einem Wohngebiet in Gelsenkirchen an der Straße „Am Schifersberg 32“. Bei der Straße handelt es sich um eine Tempo30-Zone. Das zweigeschossige Haus wird in der ersten Etage von einer Familie mit zwei Kindern bewohnt. Die Räumlichkeit selbst wurde zum Teil an dieses Haus angebaut. Grundriss kann auf Anfrage ausgehändigt werden.
Der Gruppenraum wird an Nachmittagen für englischsprachige Spielgruppen genutzt.

 

Gruppenraum

Der L-förmige Gruppenraum umfasst ca. 75 Quadratmeter. Er ist in die Bereiche “Bastelecke”, “Vorlese- und Ruhe Ecke” sowie “Krabbelecke” aufgeteilt. Ein Ruhebereich für U3-Kinder ist eingerichtet. Der Gruppenraum ist mit kindgerechten Möbeln sowie altersgemäßem Spielzeug ausgestattet. Daneben wird ein Computer installiert, mit dem die Kinder beaufsichtigt Lernspiele spielen können. Der Computer ist mit dem Internet verbunden. Die Kinder sollen die vielfältigen Möglichkeiten des Internets, z.B. Enzyklopädien, Suchmaschinen, Onlineübersetzer usw. kennenlernen.

 

Sanitärbereich

Für die Kinder steht ein Sanitärbereich mit einer Toilette, einem Waschbecken sowie einer Dusche zur Verfügung. Für das Personal steht eine weitere Toilette sowie ein Waschbecken in einem weiteren Raum zur Verfügung.

 

Küche

Für die Gruppe steht eine Küche zur Verfügung. Dieser Raum wird auch für das Frühstück genutzt.

 

Raum für Elternarbeit

Für Elternarbeit steht ein ca. 22 Quadratmeter großer Raum zur Verfügung.

 

Abstellraum

Für das Lagern von benötigtem Material ist ausreichend Abstellfläche vorhanden.

 

Außenspielgelände

Ein eigenes Außenspielgelände ist nicht vorhanden. Zwar steht eine Gartenfläche zur Verfügung, die jedoch lediglich für kleinere Aktivitäten, z.B. “Ostereiersuche” genutzt werden soll. Vielmehr befindet sich fußläufig zur Örtlichkeit die Rungenberghalde sowie das beliebte Ausflugsziel "Lohmühlenpark am Lohmühlental" mit Kinderspielplatz. Diese Örtlichkeiten sind Teil unseres Alltags uns werden von uns regelmäßig besucht. Die Kinder sollen hierbei zum einen das Bewegen im öffentlichen Verkehrsraum beherrschen lernen sowie andererseits möglichst viele (soziale) Kontakte zu der nahen, örtlichen Umgebung bekommen. Die Sunny preschool hat im Jahr 2006 eine so genannte Patenschaft für den Spielplatz übernommen. Die Kinder lernen so Verantwortung für einen Teil des Gemeinschaftseigentums zu übernehmen. Als „Paten“ ist es unsere Aufgabe der Stadt Gelsenkirchen zu berichten, wenn wir Beschädigungen oder Verunreinigungen auf dem Spielplatz feststellen. Kleine Verunreinigungen werden von den Kindern selbst beseitigt. Eigene Verschmutzungen werden durch die Kinder vermieden. Die Kinder lernen so ihre Verantwortung für die eigene Umwelt kennen.

 

Der Park wird von uns oft für ein Picknick genutzt.  Die Kinder lernen mit Hilfe eines Tier- und Pflanzenbestimmungsbuches die verschiedenen Tiere und Pflanzen kennen.

 

Finanzierung

Die Einrichtung wird durch Fördermittel gemäß KiBiz NRW sowie einen selbst erwirtschafteten Eigenanteil finanziert. Der Eigenanteil wird vorrangig durch Spenden der Elternschaft an die Sunny preschool gGmbH erwirtschaftet.